Kathrin Busch

Kathrin Busch hat nach dem Abitur an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg Schauspiel studiert. Als Schauspielerin hat sie mehrere Jahre an verschiedenen Theatern, z.B. in Ulm, Karlsruhe, Darmstadt und Bremerhaven, verschiedenste Rollen gespielt und gesungen. Sie arbeitet als Sprecherin, steht hin und wieder vor der Kamera und hat als Dozentin an der Hochschule für Musik in Karlsruhe Schauspielgrundlagen unterrichtet und an der Theaterakademie in Mannheim Rollenarbeit.

Neben ihrer schauspielerischen Arbeit hat sie 2010 begonnen theaterpädagogisch mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu arbeiten. Gemeinsam mit einer Kollegin gründete sie die Gruppe Propeller Produktionen, die mobile Theaterstücke für Kinder und Jugendliche und Erwachsene anbietet, außerdem in Projekten, Workshops, Weiterbildungen und Seminaren für unterschiedliche Gruppen Theater und Kunst zum Erlebnis für Kopf und Körper, Herz und Verstand machen möchte.

2019 entwickelt und inszeniert sie für die Niederdeutsche Bühne Nordenham ein Stück über das Leben und Werk von Alma Rogge.

Philip Lüsebrink

Der gebürtige Bremer erhielt schon während des Studiums erste Engagements an der Jungen Kammeroper Köln und der Studiobühne NRW. Gastverträge führten ihn an die Neuen Eutiner Festspiele, Neukoellner Oper Berlin, Philharmonie de Monte Carlo, das Deutsche Theater Berlin, Allee-Theater Hamburg, Théâtre National de Toulouse, Ystads Teater Schweden, Konzerthaus Zürich, die Königliche Universität Riad und den Palau de la música Barcelona.

Seit 2006 ist er neben vielfältigen Gastspielverpflichtungen festes Ensemblemitglied des Hamburger Engelsaals, wo er neben seiner Tätigkeit als Sänger auch als Regisseur und Spielleiter tätig ist. In Hamburgs ältestem Operettentheater steht er als Freddy in „My Fair Lady“, Leopold im „Weißen Rössl“ , Frank Sinatra in „Fly Me To The Moon“, „Komm ein bisschen mit nach Italien“ und Janczi in „Viktoria und ihr Husar“ auf der Bühne.

Seit 2013 inszeniert er an verschiedenen norddeutschen Bühnen, 2019 führt sein Weg erstmals an die Niederdeutsche Bühne Nordenham.

 

 

Leon Nungesser

Leon Nungesser, gebürtiger Nordenhamer, ist seit Februar 2017 für die Jugendtheatergruppe TUSCULUM verantwortlich.

Erste Theatererfahrungen sammelte er in der heutigen Oberschule 1 in einem Wahlpflichtkurs unter der Leitung von Torsten Lange. Da das Interesse nicht verflog, stieg er zusätzlich noch in die Schultheater AG ein. Neben seinen Abschluss im Jahre 2012 wurde er Mitglied in der niederdeutschen Bühne Nordenham und war fortan jährlich mit TUSCULUM als Spieler auf der Bühne zu sehen.

Leon Nungesser spielte unter anderem auch bei den Plattdüütschen schon verschiedene Gastrollen. Nebenbei absolvierte er 2016 erfolgreich die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher; das Theater jedoch ließ ihn nicht los. Seither studiert er nun an der Universität Hildesheim Szenische Künste, „um sein Hobby zum Beruf zu machen“.

2017 übernahm er die Leitung der Jugendtheatergruppe TUSCULUM an der Niederdeutschen Bühne Nordenham. Unter seiner Regie kamen „Die Physiker“ und „FrühlingsErwachen“ auf die Bühne. Zudem inszenierte er „Döör an Döör’nanner“ mit den Erwachsenen. Seine „Abschlussarbeit“ an der Niederdeutschen Bühne Nordenham ist „Nora“ von Henrik Ibsen – Premiere im April 2021.

Regisseure

 

   

Elke Münich

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Edgar Steinhaus

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Hans-Günther Müller

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Inge Debelts

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Klaus Marth

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Regina Hantke

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Udo Kollstede

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Jürgen Reiners

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Susanne Marth

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Dieter Ehlers

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Kurt Müller-Reitzner

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Björn Kruse

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Gudrun Oeltjen-Hinrichs

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[Das Bild wurde auf Wunsch
der Regisseurin entfernt]

 

Anke Hempel

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Elke Theesfeld

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Andrea Thormählen

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Torben Heinen

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Bernadette Wildegger

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Leon Nungesser

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Ullrich Matthaeus

 

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Philip Lüsebrink

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Kathrin Busch

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Andrea Thormählen

Bei unserem Stück „Tweemal söss Richtige“ ist sie erstmalig als Schauspielerin aufgetreten und hat seitdem bis heute in 8 Stücken mitgewirkt. Auf verschiedenen Seminaren hat sie sich in diesem Metier auch fortgebildet.

Am 12.08.2009 wurde unsere Jugendgruppe „Tusculum“ gegründet, an deren Gründung und Aufbau Andrea wesentlichen Anteil hatte. Sie ist auch seit diesem Zeitpunkt Leiterin dieser Gruppe, die bisher sehr erfolgreich arbeitet und regen Zulauf hat.
Bei mehreren Stücken mit Tusculum führte sie Regie, zuletzt bei dem Stück „Smombies“.

Elke Theesfeld

Elke kommt aus Varel und ist seit vielen Jahren dem Niederdeutschen und der damit verbundenen traditionellen Sprache verbunden. Jever mit seinem Theater am Dannhalm war für sie die Basis. Dort wirkte sie in unzähligen Aufführungen als Schauspielerin mit. Schon nach kurzer Zeit gründete sie die erste Theater-Nachwuchs-Gruppe, mit der sie eine eigene Inszenierung auf die Bühne brachte.
Nach einer Gastrolle in „Bottervögels sünd free“ in Wilhelmshaven, fand sie dort neue Wirkungskreise als Schauspielerin, Regisseurin und als stellvertretende Bühnenleiterin. Der Aufbau der Theaterschule am Meer in Wilhelmshaven gehörte dort ebenfalls zu ihren Aufgaben. Über die Jahre konnte sie durch Teilnahme an etlichen Freilichtinszenierungen große Erfahrungen sammeln. Zu diesen Veranstaltungen gehörten u. a. Maria von Jever, Quade Foelke, Schimmelreiter, in Edo-Wiemken als Kitalla und in Neuenburg die Gegenspielerin von Graf Gerd, der Mutige.
Vor einigen Jahren konnte sie denn ihr Hobby zum Beruf machen und arbeitet seitdem an allgemein bildenden Schulen als Theaterpädagogin. Mit Schülern der Oberschule Varel zählt zu den jüngsten Erfolgen die Auszeichnung durch die Bürgerstiftung zum Thema Zivilcourage. Sie beteiligten sich mit einem zu diesem Thema in Varel gedrehten Kurzfilm, sowie dem Musical „Sammy“. Sie wurden durch beide Arbeiten mit Geldpreisen ausgezeichnet.

Gudrun Oeltjen-Hinrichs

Seit 1979 ist Gudrun Oeltjen-Hinrichs Mitglied des Niederdeutschen Theaters Neuenburg. Neben dem Theaterspielen interessierte sie sich schon früh für die Regiearbeit. In zahlreichen Regie- und Dramaturgieseminaren erwarb sie theoretische Grundlagen. Nach einigen Assistenzen bei verschiedenen Berufsregisseuren übernahm sie 1994 ihre erste eigene Regie mit „Wat steiht kost Geld“ von Ingo Sax. Nach einer theaterpädagogischen Ausbildung ist sie seit 2000 freiberuflich als Theaterpädagogin und Regisseurin im Norddeutschen Raum tätig. Unter anderem inszenierte sie „Der gestiefelte Kater“ für die NDB Brake und „Jenny Hübner greift ein“ für die Niederdeutsche Sparte des Staatstheaters Oldenburg.

Björn Kruse

Geboren 1968 in Stuttgart, aufgewachsen in Basel und Hamburg, stammt Björn Kruse aus einer Theaterfamilie: Mutter ehemalige Ballett-Tänzerin, Vater Opernsänger.
Erste Bühnenerfahrung mit sechs Jahren als Knabe in Alban Bergs Oper „Wozzeck“ an der Hamburgischen Staatsoper; später Statisterie, Schultheater, Dramaturgiepraktikum. Nach dem Abitur Regieassistenten- und Regiehospitanzen an den verschiedenen Theatern u. a. in Hamburg, Berlin, St. Gallen und Bremen. Festes Engagement als Regieassistent und Abendspielleiter am Oldenburger Staatstheater.
Heute arbeitet Björn Kruse als freier Regisseur mit zwei Standbeinen: Opernregie und Sprechtheater. Diese Verbindung ergab sich durch seine Oldenburger Inszenierung der plattdeutschen „Freischütz“-Parodie „De Bruutschuß“, die auf Einladung des NDR-Fernsehens in der „Aktuellen Schaubude“ gastierte.
Weitere Inszenierungen an verschiedenen niederdeutschen Theatern folgten.

Kurt Müller-Reitzner

Kurt Müller-Reitzner beginnt 1941/42 seine Ausbildung am Wiener Reinhardt-Seminar, die durch den Krieg unterbrochen wird. Nach erfolgreichem Abschluß spielt Müller-Reitzner dann an der „Neuen Scala“ in Wien, am Stadttheater Baden und in St. Pölten. 1949 wird er Leiter des ersten avantgardistischen Theaters in Wien „T 49“, außerdem leitet er das „Theater in der Kalingasse“. Aus politischen Gründen kehrt Müller-Reitzner 1957 seiner Heimat den Rücken und arbeitet bis 1970 in der DDR, so an den Bühnen in Altenburg, Putbus und Frankfurt (Oder). Anschließend kehrt er in den Westen zurück, wirkt als Schauspieler und Regisseur in Bielefeld und Bremerhaven. Besonderes Ansehen genießt er als Regisseur des „Niederdeutschen Bühnenbundes“. Von 1991 bis zu seinem Tod arbeitet Müller-Reitzner schließlich als Regisseur beim „Theater auf dem Flett“, einer Gemeinschaftsinszenierung verschiedener Amateurbühnen. Seit Mitte der 50er Jahre ist der Mime auch vor den Kameras anzutreffen. Anfangs in österreichischen Produktionen zu erleben (u.a. „Der letzte Akt“ oder „Gasparone“), verstärkt Müller-Reitzner dann in der DDR seine Film- und Fernsehtätigkeit. Bei der DEFA eher in kleineren Rollen präsent, bekommt der Charakterspieler insbesondere vom Fernsehen große Aufgaben übertragen. In vielen Fernsehspielen steht sein Name an vorderster Stelle der Besetzungslisten, so in „Sieben Tote suchen einen Mörder“ oder „Die eiserne Mamsell“. Vielfach verkörpert Müller-Reitzner negative Gestalten in politisch motivierten Produktionen. In dem sowjetischen Epos „Schild und Schwert“ darf er zur Abwechslung mal einen deutschen Antifaschisten spielen. In der Bundesrepublik steht Kurt Müller-Reitzner dann kaum noch vor der Kamera, die Bühnenarbeit füllt ihn weitestgehend aus.

Bei uns inzenierte Kurt die beiden Plattdeutschen-Musicals „Ruut ut de Puschen“ und „De Reis na Helgoland“. Von unseren Amateur-Schauspielern verlangte Kurt immer alles ab, das Ergebnis war dann aber auch eine unvergleichlich hohe Profi-Kunst.

Dieter Ehlers

Dieter Ehlers wurde am 30. März 1933 in Varel geboren und wuchs dort auch auf. Er machte sein Abitur und absolvierte eine Gärtnerlehre in Oldenburg. Anschließend begann er eine Ausbildung als Schauspieler an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Er bekam Engagements am Kleinen Theater in Uelzen, am Fränkischen Theater in Stöckach und am Stadttheater in Gießen. Er war freier Mitarbeiter beim NDR als Sprecher und Fernsehjournalist. Danach 6 Jahre Programmgestalter, Produzent, Moderator, Regisseur von plattdeutschen Hörspielen und Autor der Abt. Heimatfunk von Radio Bremen; von 1969 – 1975 Schauspieler und Regie-Assistent bei Boy Gobert am Thalia Theater in Hamburg. Seitdem war er freischaffender Schauspieler und Regisseur am Fränkischen Theater in Massbach, an der Komödie in Kassel, am Theater am Fürstenhof und Theater an der Holstenstraße in Hamburg, am Intimen Theater in Berlin, sowie in den letzten 12 Jahren überwiegend an den Westfälischen Kammerspielen in Paderborn mit insgesamt 35 Inszenierungen. Darüber hinaus: am Ernst-Waldau Theater in Bremen Inszenierungen plattdt. Theaterstücke. Nebenher studierte Dieter Ehlers Germanistik und Literaturwissenschaften mit Schwerpunkt Niederdeutsch an der Uni Hamburg und produzierte über 50 Schulfunk-Sendungen beim NDR in Hamburg. Er war Herausgeber von Anekdoten, Erzählungen und Theaterstücken aus dem Nachlaß von Alma Rogge und von 1987 bis 1993 Redakteur des Plattdüütschen Klenner in Oldenburg. Neben Forschungsarbeiten und Vorträgen über niederdt. Literatur hielt er über 70 Rezitations-Abende in plattdeutsch. Ab dem 1. November 1993 war er Rentner, um das alles auch weiterhin tun zu können.

Dieter Ehlers verstarb viel zu früh im Alter von 67 Jahren am 22.02.2001